Rethinking Law
Stand: Mai 2019

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REL vom 13.05.2019, Heft 03, Seite 59 - 62, REL1304555
Rethinking Law > Change Management & New Work > Aufsatz

Möglichkeiten und Limitationen der Digitalisierung der Rechtsberatung in klassischen Kanzleien

Janina Erichsen

Janina Erichsen

Associate im Bereich Transactions bei Schnittker Möllmann Partners in Berlin

Janina Erichsen arbeitet als Associate im Bereich Transactions bei der Berliner Kanzlei Schnittker Möllmann Partners und berät hauptsächlich im Bereich Venture Capital. Neben der beratenden Tätigkeit kümmert sie sich in der Kanzlei um die Implementierung neuer Legal Tech Lösungen.

Der Rechtsberatungsmarkt in Deutschland ist hauptsächlich durch klassische Kanzleien geprägt. In diesen wird im B2C Bereich häufig über RVG-Sätze, im B2B Bereich über Stundensätze abgerechnet. Eine Digitalisierung der täglichen Arbeit, insbesondere in Bezug auf die Erstellung juristischer Dokumente, hat hier noch kaum stattgefunden. So erfolgt die Arbeit in der Regel durch die Anpassung von kanzleiinternen Mustern in Word oder Excel. Dieser Zustand ist mit Blick auf die heutigen technischen Möglichkeiten und die Größe des Rechtsberatungsmarktes jedenfalls als verwunderlich zu bezeichnen, da durch Digitalisierung erhebliche Effizienzgewinne zu erzielen wären. Es stellt sich daher die Frage, ob die klassische Kanzlei als digitalisierungsfeindlich bezeichnet werden muss und es Zeit für neue rechtsberatende Unternehmen geworden ist.

1. Die Ausgangslage und Innovationshemmnisse in klassischen Kanzleien

In diesem Beitrag soll sich primär auf Kanzleien konzentriert werden, welche im B2B Bereich

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