Rethinking Law
Stand: Mai 2019

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REL vom 13.05.2019, Heft 03, Seite 17 - 21, REL1304527
Rethinking Law > Legal Tech & Innovation > Aufsatz

Open Data, Open Justice und Open Legal Data – Freier Zugang zu juristischen Informationen

Saskia Ostendorff / Malte Ostendorff, M.Sc

Saskia Ostendorff

Rechtsanwältin Co-FounderIn Open Legal Data

Rechtsanwältin und Gründerin der Kanzlei Ostendorff, Kanzlei für Internetrecht, 3D-Druck und KI, sowie Doktorandin an der Humboldt Universität zu Berlin.

Malte Ostendorff, M.Sc

Researcher und Co-Founder Open Legal Data

Researcher im Bereich Natural Language Processing beim Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, Doktorand an der Universität Konstanz.

Eine interdisziplinäre Initiative mit JuristInnen und InformatikerInnen, um mit offenen juristischen Daten die Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken: Make Law Transparent Again!

Open Data steht für offene Daten, die durch jedermann und für jegliche Zwecke genutzt, weiterverarbeitet und weiterverbreitet werden können. Mit Open Data kann nicht nur politisches, sondern auch rechtliches Handeln demokratischer und transparenter gestaltet werden. Der Politik ist die Forderung nach Open Data bewusst. Erste politische Umsetzungen erfolgten durch die Verabschiedung eines Open Data-Gesetzes und der Open Government-Strategie aus dem Jahr 2010. Damals erkannte die Politik bereits, dass auch offene Verwaltungsdaten einen ökonomischen Schatz beinhalten und Innovation fördern. Open Government hat sich eine transparente Verwaltung zum Ziel gesetzt. Das Ergebnis der Bestrebungen ist die Plattform GovData, welche vom Bund und elf Ländern ins Leben gerufen wurde. Fraglich ist, warum die Bestrebungen bei den offenen Verwaltungsdaten halt machen und juristische Dokumente, wie Urteile, auf der Plattform von GovData fehlen.

Internationale Vorreiter der Open Data Bewegung, wie Großbritannien,

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